Neuigkeiten am MPA

Porträt eines Mannes mit dunkler Brille

von Prof. Benjamin D. Wandelt, Johns Hopkins University  mehr

Mann im Anzug vor Bücherregal.

Die Europäische Astronomische Gesellschaft gab heute bekannt, dass der Fritz-Zwicky-Preis für Astrophysik und Kosmologie 2026 an Prof. Rashid Sunyaev für seine bahnbrechenden Arbeiten zur kosmischen Mikrowellenhintergrundstrahlung und zur Theorie der Scheibenakkretion verliehen wird. mehr

Visualisierung der Strukturen im Kosmos mit GAlaxien, die durch Sternsymbole markiert sind. Gezeigt sind zwei Skalen, einmal 100 Millionen Lichtjahre und einmmal 10 millionen Lichtjahre.

Ein internationales Team von Astronomen hat die bislang detaillierteste 3D-Karte der Lyman-Alpha-Emission erstellt, die von Wasserstoff im frühen Universum ausgestrahlt wird. Mithilfe der Linienintensitätskartierung von Daten des Hobby-Eberly-Teleskops (HETDEX) identifizierten sie lichtschwache Galaxien und Gas, die zuvor schwer zu beobachten waren. Diese können nun mit Simulationen der Strukturen im frühen Universum verglichen werden. Um ihre Karte zu verfeinern, verborgene Objekte aufzudecken und unser Verständnis der Galaxienentwicklung zu verbessern, wertete das Team ein halbes Petabyte an Daten aus. mehr

Mehrere helle Lichtpunkte im Weltraum vor dunklem Hintergrund.

Münchner Forschende nehmen eine äußerst seltene Supernova hinter einer Gravitationslinse auf und modellieren sie
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Drei Personen an der Äquatorlinie in Uganda.

Im Januar besuchte Prof. Dr. Tobias Bonhoeffer, der den Präsidenten der Max-Planck-Gesellschaft in Afrika-Angelegenheiten berät, die Partnergruppe des Max-Planck-Instituts für Astrophysik an der Kyambogo-Universität in Uganda unter der Leitung von Dr. Benard Nsamba. Prof. Bonhoeffer traf sich mit der Universitätsleitung und nahm an einer produktiven gemeinsamen Vorstandssitzung teil. Dabei wurden zukünftige Forschungsinitiativen und Möglichkeiten für eine vertiefte Zusammenarbeit diskutiert. mehr

Bild mit Punkten für Galaxien, Pfeilen für Geschwindigkeit und einer bläulichen Verteilung der dunklen Materie.

Eine Gruppe europäischer Astronomen hat mithilfe neu entwickelter Computertechnologie ein 100 Jahre altes Rätsel gelöst. Während sich die meisten Galaxien in unserer Nachbarschaft aufgrund der ungestörten kosmischen Expansion wie erwartet von uns entfernen, nähert sich unser riesiger Nachbar mit hoher Geschwindigkeit. Systematische numerische Experimente zeigen, dass diese schnelle Annäherung auf massereiche Halos aus dunkler Materie zurückzuführen ist, die sowohl die Andromeda-Galaxie als auch unsere eigene Milchstraße umgeben. Allerdings bremst diese Masse etwas weiter entfernte Galaxien nicht, da ihre Wirkung durch noch weiter entfernte dunkle Materie ausgeglichen wird. Diese erstreckt sich in einer riesigen, flachen Schicht weit über die betrachteten benachbarten Galaxien hinaus. mehr

Ein Schwarzes Loch mit umgebender Scheibe und Lichtpunkten im Hintergrund.

Rätselhaftes Objekt mit einer Million Sonnenmassen weist Merkmale einer winzigen Galaxie auf – doch seine innere Struktur lässt sich nicht erklären mehr

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