Heute hat das Hobby-Eberly-Teleskop-Dark-Energy-Experiment (HETDEX), das kürzlich die bislang größte Durchmusterung des frühen Universums abgeschlossen hat, seine gesamte, informationsreiche Datenbank der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Auf der Grundlage von mehr als einem halben Petabyte an Roh- und aufbereiteten Daten ermöglicht sie es Astronomen, die Entstehung und Entwicklung der ersten Galaxien zu untersuchen, die Verteilung von Gas und Sternen innerhalb dieser Galaxien zu messen, die großräumige Struktur des Kosmos zu kartieren und seltene sowie unerwartete Objekte zu erforschen, die in herkömmlichen Durchmusterungen nur schwer zu finden sind. mehr

Die Finnische Astronomische Gesellschaft hat den MPA-Postdoc Alexander Rawlings für mit dem renommierten Väisälä-Preis ausgezeichnet für die beste zwischen 2024 und 2025 in Finnland fertiggestellte Doktorarbeit.
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Wirkt Schwerkraft auf die bisher nicht verstandene Dunkle Materie auf dieselbe Weise wie auf gewöhnliche Materie? Ein Team von Wissenschaftler:innen des MPA und der Universität Genf (Schweiz) hat eine neue Methode entwickelt, um diese Frage zu beantworten: Sie messen die Zeitdilatation in Galaxienhaufen. Mithilfe zukünftiger Datensätze könnte diese Methode Verstöße gegen das Äquivalenzprinzip mit einer Genauigkeit von wenigen Prozent nachweisen. mehr

Der künftige MPA-Postdoktorand Ignas Juodžbalis wurde als Stipendiat des Gruber-Stipendiums für Astrophysik 2026 ausgewählt. Die von der Internationalen Astronomischen Union (IAU) verwaltete Auszeichnung würdigt herausragende Nachwuchswissenschaftler:innen und ist mit einem Forschungsstipendium in Höhe von 75.000 US-Dollar dotiert, um bahnbrechende Forschungsarbeiten zu unterstützen. mehr

In diesem Jahr verlieh die Astronomische Gesellschaft Japans (ASJ) den „Young Astronomer Award“ an den MPA-Postdoktoranden Sunmyon Chon für seine Arbeit zum Thema „Theoretische Untersuchungen zur Entwicklung der anfänglichen Massenfunktion von Sternen mit niedrigem Metallgehalt im frühen Universum“. Die ASJ hob „seine bedeutenden Beiträge zur theoretischen Astrophysik, insbesondere hinsichtlich der Sternentstehung im frühen Universum, hervor. Ein Thema, das er durch Simulationen unter Verwendung des Supercomputers ATERUI II des National Astronomical Observatory of Japan vorangetrieben hat.“ mehr

Aufgrund charakteristischer Merkmale in den Spektren der „Little Red Dots“, einer neuen Klasse von Objekten, die vom James-Webb-Weltraumteleskop entdeckt wurden, nahm man an, dass es sich um weit entfernte Galaxien mit massereichen Schwarzen Löchern in ihrem Zentrum handelt. Neue Forschungsergebnisse deuten jedoch darauf hin, dass das Licht dieser Galaxien nicht nur durch die Bewegung von Gas in der Nähe des zentralen Schwarzen Lochs, sondern auch durch Strahlungseffekte geprägt wird. Wissenschaftler des MPA haben drei wichtige Prozesse – Resonanz-, Raman- und Thomson-Streuung – modelliert und festgestellt, dass diese gemeinsam die Entstehung der Wasserstofflinien in den Little Red Dots erklären können. mehr

Eric Rohr kam ans MPA, um von der hier vorhandenen numerischen und wissenschaftlichen Expertise zu profitieren. Mit dem umfangreichen Freizeitprogramm hatte er nicht gerechnet. mehr

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