Aufgrund charakteristischer Merkmale in den Spektren der „Little Red Dots“, einer neuen Klasse von Objekten, die vom James-Webb-Weltraumteleskop entdeckt wurden, nahm man an, dass es sich um weit entfernte Galaxien mit massereichen Schwarzen Löchern in ihrem Zentrum handelt. Neue Forschungsergebnisse deuten jedoch darauf hin, dass das Licht dieser Galaxien nicht nur durch die Bewegung von Gas in der Nähe des zentralen Schwarzen Lochs, sondern auch durch Strahlungseffekte geprägt wird. Wissenschaftler des MPA haben drei wichtige Prozesse – Resonanz-, Raman- und Thomson-Streuung – modelliert und festgestellt, dass diese gemeinsam die Entstehung der Wasserstofflinien in den Little Red Dots erklären können.
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