Neuigkeiten am MPA

Rote Überriesensterne tanzen am Himmel

Aufgrund der blubbernden Oberfläche massereicher Riesensterne scheinen ihre Positionen am Himmel zu wackeln. Ein internationales Team von Astrophysikern hat nun die Gasbewegungen in den atmosphärischen Schichten dieser Sterne detailliert simuliert und ihre Ergebnisse mit hochwertigen Daten des Perseus-Sternhaufens verglichen. Sie stellen fest, dass die Oberflächenstrukturen tatsächlich einen großen Teil der Messunsicherheit in den Beobachtungen erklären könnten. mehr

Biermann-Vorlesungen 2022: Einblicke in die Geschichte und die Dynamik der Milchstraße

Von Prof. Dr. Amina Helmi (Astronomisches Kapteyn-Institut, Groningen). mehr

Wissenschaftler entwickeln das bisher größte und detaillierteste Modell des frühen Universums

Thesan-Simulationen helfen zu erklären, wie das Licht der ersten Galaxien das Universum veränderte. mehr

Otto-Hahn-Medaille für Francesca Rizzo

In diesem Jahr gehört die ehemalige MPA-Doktorandin Francesca Rizzo zu den PreisträgerInnen der Otto-Hahn-Medaille. Die Max-Planck-Gesellschaft verleiht ihr den Preis für originelle und bahnbrechende Arbeiten zur Kinematik und den dynamischen Eigenschaften von hochrotverschobenen Galaxien. mehr

Die blaue Hauptreihe in neuem Licht

Nicht nur Menschen versuchen jünger auszusehen – Sterne tun das auch. Dies hat ein internationales Team von Astronomen in ihrer Arbeit untersucht, die gerade in der Zeitschrift Nature Astronomy veröffentlicht wurde. Sie schlagen vor, dass Sterne in Sternhaufen ihre Masse auf zwei verschiedene Arten gewinnen: durch „normale“ Akkretion in einer Scheibe, was zu einer schnellen Rotation führt – diese Sterne bilden die rote Hauptreihe – oder durch das Verschmelzen von Doppelsternen, was zu langsam rotierenden Sternen führt, die blauer und damit jünger erscheinen. mehr

SRG/eROSITA entdeckt die Röntgenemission einer rekordverdächtigen leuchtenden „Kuh“ am Himmel

AT2020mrf hätte eine von vielen hundert gewöhnlichen optischen Veränderlichen bleiben können, die regelmäßig vom „Asteroid Terrestrial-impact Last Alert System“ (ATLAS) entdeckt werden. Doch an der gleichen Position und ungefähr zur gleichen Zeit entdeckte das eROSITA-Röntgenteleskop an Bord des Weltraumobservatoriums SRG eine ungewöhnliche neue Röntgenquelle mit der Bezeichnung SRGe J154754.2+443907. Schnell wurde klar, dass die Wissenschaftler ein einzigartiges kosmisches Objekt gefunden hatten. Sie wurden Zeuge der Geburt eines neuen Magnetars – eines Neutronensterns mit einem superstarken Magnetfeld – oder eines Schwarzen Lochs in einer weit entfernten Galaxie. mehr

Eiichiro Komatsu erhält Inoue-Preis für Wissenschaft

Der Direktor des Max-Planck-Instituts für Astrophysik, Eiichiro Komatsu, wurde als einer der Preisträger des diesjährigen Inoue-Preises für Wissenschaft ausgewählt. Er wird für seine Studien zur Erforschung der Physik des frühen Universums als ein Gelehrter mit bemerkenswerten Leistungen in den Natur- und Grundlagenwissenschaften ausgezeichnet. mehr

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