Neuigkeiten am MPA

Die erste vollständige Himmelsdurchmusterung mit dem Röntgenteleskop eROSITA an Bord des SRG-Observatoriums hat eine große Struktur in der Milchstraße aufgezeigt, die wie eine gigantische Sanduhr aussieht. Diese "eROSITA-Blasen" zeigen eine verblüffende Ähnlichkeit mit den Fermi-Blasen, die vor einem Jahrzehnt bei noch höheren Energien entdeckt wurden. Die wahrscheinlichste Erklärung für diese Gasblasen ist, dass vor langer Zeit aus dem galaktischen Zentrum ein massiver Energieeintrag in die heiße Gashülle um unsere Galaxie stattfand, der zu riesigen Schockwellen führte. mehr

Im Blickpunkt: Sterne

1. Januar 2021

Selma E. de Mink zur Direktorin am MPI für Astrophysik ernannt mehr

Zweimal erfolgreich

11. Dezember 2020

Asifa Akhtar und Volker Springel werden 2021 mit dem Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft ausgezeichnet mehr

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) gab heute bekannt, dass Volker Springel, Direktor am Max-Planck-Institut für Astrophysik, den wichtigsten Forschungsförderpreises in Deutschland erhält: zusammen mit weiteren vier Wissenschaftlerinnen und sechs Wissenschaftlern erhält er den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis 2021 für seine wegweisenden Arbeiten auf dem Gebiet der Numerischen Astrophysik. mehr

Drei Jahre nach Beginn seiner Erforschung der dunklen Energie ist das HETDEX-Experiment auf dem besten Weg, die größte Karte des Kosmos aller Zeiten zu erstellen. Die dreidimensionale Karte von 2,5 Millionen Galaxien wird den Astronomen helfen zu verstehen, wie und warum die Expansion des Universums mit der Zeit immer schneller voranschreitet. Wissenschaftler in München und Garching haben die Strategie, Planung und Durchführung der Durchmusterung mit konzipiert und wichtige Software- und Datenmanagement-Tools für die kosmologische Datenanalyse entwickelt. mehr

Mithilfe des kosmischen Mikrowellenhintergrundes, aufgenommen vom Planck-Satelliten, hat ein internationales Team von Wissenschaftlern einen Hinweis auf neue Physik entdeckt. Um den Polarisationswinkel des uralten Lichts zu messen, entwickelte das Team eine neue Methode, die die Mikrowellenstrahlung von interstellarem Staub aus unserer eigenen Milchstraße zur Kalibrierung nutzt. Die Genauigkeit der Messung reicht noch nicht aus, um eine endgültige Aussage treffen zu können, jedoch könnte sie darauf hindeuten, dass Dunkle Materie oder Dunkle Energie die sogenannte Paritätssymmetrie verletzen. mehr

Emeritiertes Wissenschaftliches Mitglied und ehemaliger Direktor des Max-Planck-Instituts für Astrophysik mehr

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