Forschungsmeldungen

Auf dieser Seiten finden Sie eine monatlich aktualisierte Liste mit Forschungsmeldungen über die derzeitigen Forschungsthemen des MPA.

Aktuelle Forschungsmeldungen

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Neue Grenzen für spektrale Verzerrungen des kosmischen Mikrowellenhintergrunds

1. September 2015
Neue Daten des Planck-Satelliten und des South-Pole-Telescopes für den kosmischen Mikrowellenhintergrund (CMB) ergeben, zusammen mit einem neuen, am MPA entwickelten Algorithmus zur Komponentenseparation, sehr viel genauere Grenzen für zwei Parameter, die die Abweichung des CMB von einer Schwarzkörperstrahlung messen. Diese Ergebnisse können genutzt werden um neue Physik im frühen Universum einzuschränken und die Korrelationen zwischen den primordialen Fluktuationen auf sehr kleinen mit denen auf sehr großen Skalen zu untersuchen. [mehr]
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Dreidimensionale Computermodelle stützen Neutrinos als Ursache von Supernovaexplosionen

1. August 2015
Neueste Computersimulationen in drei Dimensionen nähern sich einer Antwort auf die jahrzehntealte Frage wie massereiche Sterne als Supernovae explodieren. Bereits Mitte der 1960er Jahre wurde vorgeschlagen, dass Neutrinos dabei eine zentrale Rolle spielen, weil der neu entstehende Neutronenstern im Zentrum eines sterbenden Sterns diese in riesiger Zahl abstrahlt. Doch erst jetzt, mit den stärksten verfügbaren Supercomputern, konnten die Wissenschaftler zeigen, dass dieser neutrinogetriebene Explosionsmechanismus tatsächlich funktioniert. [mehr]
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Wie Sterne aus molekularem Gas entstehen

1. Juli 2015
Die Sternentstehungsrate in Galaxien ändert sich erheblich, sowohl bei verschiedenen Galaxientypen als auch über galaktische Zeitskalen hinweg. MPA-Astronomen haben nun versucht, genauere Einblicke zu erhalten, wie sich das interstellare Medium in unterschiedlichen Galaxien verändert, indem sie das molekulare Gas in einer Vielzahl von Galaxien untersuchten: von Gas-armen, massereichen elliptischen Galaxien bis hin zu irregulären, in denen viele neue Sterne entstehen. Außerdem untersuchten sie auch unterschiedliche Regionen innerhalb der Galaxien, von den Zentren bis hin zu den äußeren Scheiben. Dabei fanden sie heraus, dass die charakteristische Zeit für den Verbrauch des Gases sowohl von der Stärke der lokalen Gravitationskräfte als auch von der Sternentstehungsaktivität in der Galaxie abhängt. [mehr]
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Die großräumige Struktur des Universums wird neu vermessen: die positionsabhängige Zwei-Punkt-Korrelations-Funktion

1. Juni 2015
Beobachtungen der großräumigen Struktur, wie die Himmelsdurchmusterungen von Galaxien, sind eines der wichtigsten Werkzeuge, um unser Universum zu verstehen. Besonders die Untersuchung davon, wie sich die großräumige Struktur auf die Entwicklung von Strukturen auswirkt, kann unser Verständnis der Gravitation und der Physik der Inflation vertiefen. Eine Forschergruppe am MPA hat nun eine neue Methode entwickelt, dieses Signal effizienter aus realen Beobachtungen zu extrahieren. Sie teilen eine Galaxienstudie in unterschiedliche Raumeinheiten, vermessen die Struktur sowie die Umgebung jeder Einheit, und ermitteln dann die Beziehung zwischen den beiden Messungen. So eröffnet diese Methode einen neuen Weg, physikalische Grundlagen kritisch und anhand von echten Beobachtungen zu überprüfen. [mehr]
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Was die Röntgenemission von Galaxien und Galaxienhaufen verrät

1. Mai 2015
Durch die Kombination der Daten von 250.000 einzelnen Objekten ist es einem vom MPA geleiteten Wissenschaftlerteam zum ersten Mal gelungen, die Röntgenemission einheitlich für Objekte zu messen, deren Massen von Milchstraßen-ähnlichen Objekten bis hin zu mächtigen Galaxienhaufen reichen. Die Ergebnissen sind überraschen einfach und geben neue Einsichten, wie die gewöhnliche Materie heute im Universum verteilt ist – und wie diese Verteilung durch den Energieeintrag von galaktischen Kernen beeinflusst wird. [mehr]
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Computersimulation zeigt erfolgreiche Sternexplosion in drei Dimensionen

1. April 2015
Massereiche Sterne explodieren am Ende ihres Lebens als Supernova, doch wie genau verläuft die Explosion und welche Rolle spielen ganz unterschiedliche physikalische Prozesse? Zum ersten Mal konnten Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Astrophysik nun eine Sternexplosion vollständig in allen drei Dimensionen mit detaillierter Physik simulieren. Dabei zeigt sich, dass die energiereichen, vom Neutronenstern abgestrahlten Neutrinos wie erwartet die Explosion auslösen, indem sie die Sternmaterie heizen. Turbulente Strömungen unterstützen diesen Prozess und führen zu einer energiereicheren Explosion. [mehr]
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Eine neue Methode zur Bestimmung der Geschwindigkeit des Gases in Galaxienhaufen aus Röntgenbildern

1. März 2015
Röntgenbeobachtungen liefern detaillierte Informationen über die Dichte und Temperatur des heißen Gases in Galaxienhaufen. Eine weitere wichtige Größe, die auch gemessen werden muss, ist die Gasgeschwindigkeit. Während die derzeitigen Röntgen-Observatorien nicht über die erforderliche Energieauflösung verfügen, um die Geschwindigkeiten direkt zu messen, werden zukünftige Observatorien wie ASTRO-H und ATHENA genau dieses Problem lösen. MPA-Wissenschaftler haben nun in einem internationalen Team gezeigt, dass das Leistungsspektrum des Geschwindigkeitsfeldes schon jetzt direkt aus Röntgenaufnahmen von relaxierten Haufen bestimmt werden kann. Numerische Simulationen bestätigen diese einfache theoretische Idee und eröffnen so eine neue Möglichkeit die Gasgeschwindigkeiten mit bereits vorhandenen Röntgendaten zu sondieren. [mehr]
 
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