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Dr. Hannelore Hämmerle
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MPI für Astrophysik, Garching

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Radioaktive Elemente in Cassiopeia A liefern Hinweise auf Neutrinos als Ursache der Supernova-Explosion

21. Juni 2017
Supernovae sind eine wichtige Quelle chemischer Elemente im Kosmos. Bei diesen Sternexplosionen entstehen in ihrem heißen Innern radioaktive Atomkerne, die über die unsichtbaren Vorgänge Aufschluss liefern können, welche zur Explosion führen. Mithilfe aufwändiger Computerberechnungen gelang es nun einem Team von Forschern am Max-Planck-Institut für Astrophysik (MPA) und am RIKEN Forschungszentrum in Japan, die jüngst gemessene räumliche Verteilung von radioaktivem Titan und Nickel in Cassiopeia A zu erklären. Dieser Gasnebel ist der rund 340 Jahre alte Überrest einer relativ nahen Supernova. Die Computermodelle stützen die theoretische Vorstellung, dass solche Sternexplosionen von Neutrinos ausgelöst werden, die der im Zentrum neu entstehende Neutronenstern abstrahlt. [mehr]
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Russischer Staatspreis für Rashid Sunyaev

19. Juni 2017
Professor Rashid Sunyaev, Direktor am Max-Planck-Institut für Astrophysik, erhielt im Juni den Staatspreis der Russischen Föderation in Wissenschaft und Technik gemeinsam mit Nikolay Shakura, Professor für Astrophysik an der Staatlichen Moskauer Universität, für ihre Veröffentlichung aus dem Jahre 1973 über "Black holes in binary systems. Observational appearance". [mehr]
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Matteo Bugli gewinnt Leibniz Scaling Award

13. Juni 2017
Während eines Workshops Ende Mai am Leibniz-Rechenzentrum gewann Matteo Bugli vom MPA den Leibniz Scaling Award. Mit seinem ECHO-Code für dreidimensionale Simulationen von relativistischen, magnetisierten Akkretionsscheiben um schwarze Löcher konnte er die beste relative Verbesserung erzielen. [mehr]
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Intensive Strahlung und Winde massereicher Sterne regulieren die Sternentstehung in Galaxien

1. Juni 2017
Nur ein kleiner Bruchteil der Sterne in unserer Milchstraße ist erheblich massereicher als unsere Sonne und explodiert als Supernova vom Typ II am Ende seiner Lebenszeit. Dennoch beeinflussen diese massereichen Sterne das umgebende interstellare Medium (ISM) erheblich stärker, als es ihre geringe Anzahl vermuten ließe, sowohl durch ihre intensive Strahlung und mächtigen Winde (,,Vor-Supernova-Feedback”) als auch durch ihre gewaltigen Supernova-Explosionen (,,Supernova-Feedback”). Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Astrophysik benutzen im Rahmen der SILCC-Kollaboration Simulationen auf Großrechnern, um im Detail den Einfluss dieser verschiedenen Rückkopplungs-Prozesse auf das ISM in Sonnennähe zu untersuchen. Ionisierende Strahlung junger, massereicher Sterne dominiert den Energieausstoß und kann die Energie, welche während einer Supernova-Explosion freigesetzt wird, um eine Größenordnung übersteigen. Nur wenn die Simulation Strahlungsrückkopplung und den Impulseintrag von Sternwinden enthält, sind die Ergebnisse konsistent mit Beobachtungen des ISM, und die Sternentstehungsrate geht zurück. [mehr]
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Shaw-Preis für Simon D.M. White

24. Mai 2017
Max-Planck-Direktor erhält Auszeichnung für numerische Simulationen der Strukturbildung im frühen Universum [mehr]
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"Gravitationsrauschen" beeinträchtigt die Positionsbestimmung entfernter Quellen

1. Mai 2017
Unser Planet Erde und das Sonnensystem sind in die Milchstraße eingebettet wir sehen durch diese Galaxie, wenn wir das Universum beobachten. Es zeigt sich, dass dies einen größeren Einfluss auf astrophysikalische Studien hat, als bisher angenommen. Das Gravitationsfeld der Galaxis und seine Ungleichförmigkeit begrenzen die Genauigkeit astrometrischer Beobachtungen von entfernten - extragalaktischen - Objekten. Eine internationale Gruppe von Astrophysikern, darunter ein Forscher am Max-Planck-Institut für Astrophysik, versuchte nun herauszufinden, wie stark dieser Effekt ist. [mehr]
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Mädchen trotzen kaltem April-Wetter

27. April 2017
Wie in den vergangenen Jahren, lud das MPA Ende April wieder 30 Mädchen ein, um mehr über Astronomie und eine Karriere in der Wissenschaft zu erfahren. Diese Veranstaltung war Teil des jährlichen Girls' Day, einer deutschlandweiten Initiative, um Mädchen zu ermutigen, mehr über eher männlich dominierte Berufsfelder zu erfahren. Obwohl das Wetter nicht mitspielte, waren die Mädchen sehr aktiv und trotzten Kälte und Regen, um das Teleskop auf dem Dach zu besichtigen und ihre "Raketen" zu starten. [mehr]
 
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