Kontakt

Dr. Hannelore Hämmerle
Pressesprecherin
Telefon:+49 89 30 000 3980Fax:+49 89 30 000 3569
E-Mail:pr@...

MPI für Astrophysik, Garching

All News

Teaser 1513090046

ERC-Förderung für Sherry Suyu: ein kosmisches Feuerwerk

4. Dezember 2017
Rätsel um die Vorläufer von Typ Ia Supernovae und der Kosmologie werden durch starke Gravitationslinsen untersucht [mehr]
Teaser image horizontal 1512396228

Breakthrough-Preis für WMAP

3. Dezember 2017
Das WMAP-Wissenschaftsteam erhält den Breakthrough-Preis 2018 in Physik für detaillierte Karten des frühen Universums, die unser Wissen über die Entwicklung des Kosmos und die Fluktuationen, die zur Entstehung von Galaxien führten, erheblich verbessert haben. Der Preis wird geteilt vom gesamten 27-köpfigen WMAP-Wissenschaftsteam, dem auch Eiichiro Komatsu, Direktor am Max-Planck-Institut für Astrophysik in Garching, angehört. [mehr]
Teaser image horizontal 1512070787

Lange Radiowellen des LOFAR Teleskops dokumentieren Verjüngungskur im Weltall

1. Dezember 2017
Bei Beobachtungen an Galaxienhaufen haben Astronomen unter Mitwirkung des MPA eine neue Klasse von kosmischen Radioquellen aufgespürt. Mit dem digitalen Radioteleskop Low Frequency Array (LOFAR) empfingen sie die längsten Radiowellen, die auf der Erde gemessen werden können, und sahen in der Radiostrahlung einen ungewöhnlichen „Schweif“ hinter einer Galaxie, der nach seinem Erblassen erneut mit Energie versorgt worden sein muss. In dem Fachmagazin Science Advances beschreibt das Team seine Entdeckung, die entweder eine theoretische Vorhersage zur Interaktion von Stoßwellen mit Radioplasma bestätigt oder ein neuartiges Phänomen darstellt. [mehr]
Right content 1508924696

Die Lücke wird geschlossen: Von massereichen Sternen zu Supernovae in 3D

1. November 2017
Ein Team von Astrophysikern von der Queen's University Belfast, dem Max-Planck-Institut für Astrophysik (MPA) und der Monash University (Australien) hat zum ersten Mal dreidimensionale Computersimulationen vom Ende eines massereichen Sterns durchgeführt, die dessen Entwicklung von seiner letzten Phase des nuklearen Brennens, über den Kollaps seines eisernen Kerns bis zu den ersten Sekunden der einsetzenden Explosion als Supernova nachverfolgen. Mit Beginn des Kollapses wirbeln heftige, großskalige Konvektionsströmungen die Schale des Sterns auf, in der noch Sauerstoffbrennen stattfindet. Die Simulationen zeigen, dass diese Konvektion die Explosion des Sterns entscheidend unterstützen kann. [mehr]
Teaser image vertical 1509341674

Nachruf

30. Oktober 2017
Am 22. Oktober 2017 verstarb im Alter von 97 Jahren Dr. Eleonore Trefftz, Emeritiertes Wissenschaftliches Mitglied des Max-Planck-Instituts für Astrophysik, Garching. Mit Eleonore Trefftz verliert die Max-Planck-Gesellschaft eine bedeutende Forscherpersönlichkeit. [mehr]
Teaser image horizontal 1509632993

Kippenhahn-Preis für zwei MPA-Nachwuchswissenschaftler

24. Oktober 2017
Zwei Doktoranden des MPA erhalten den Kippenhahn-Preis 2016 für die beste Publikation eines MPA-Studenten. Titouan Lazeyras erhält den Preis für seinen Artikel "Large-scale assembly bias of dark matter halos", in dem er hochpräzise Messungen des „halo assembly bias“ vorstellt. Dijana Vrbanec wird für ihre Arbeit "Predictions for the 21 cm-galaxy cross-power spectrum observable with LOFAR and Subaru" ausgezeichnet, in der sie zeigt, dass auf Skalen größer als der typische Abstand zwischen Galaxienhaufen eine klare Anti-Korrelation zu sehen sein sollte. [mehr]
Teaser 1508162618

Gravitationswellen und Licht zeigen zum ersten Mal die Verschmelzung zweier Neutronensterne - und eine Kilonova

16. Oktober 2017
Am 17. August 2017 konnten zum ersten Mal zwei verschmelzende Neutronensterne beobachtet werden: sie sandten ein Gravitationswellensignal sowie energiereiche Gammastrahlung aus. Diese gleichzeitige Beobachtung bestätigt, dass verschmelzende Neutronensterne tatsächlich die Vorläufer von kurzen, sehr energiereichen Ausbrüchen sind, die von Astronomen als sGRBs bezeichnet werden. Nachfolgende Beobachtungen ergaben, dass die Lichtemission vom radioaktiven Zerfall schwerer Elemente herrührt - eine so genannte Kilonova. Dies bestätigt theoretische Vorhersagen - auch von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Astrophysik – und zeigt, dass dass solche Sternkollisionen die kosmische Ursache schwerer Elemente wie Gold und Platin sein können. [mehr]
 
loading content