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Dr. Hannelore Hämmerle
Pressesprecherin
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MPI für Astrophysik, Garching

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Original 1528113928

Ferne Galaxien und ihre kosmische Umgebung: Botschaften aus der Hauptepoche der Sternentstehung

4. Juni 2018
mit Professorin Alice Shapley, UCLA, Abt. Physik und Astronomie [mehr]
Original 1527506251

Gravitationswellen als Botschafter aus dem sehr frühen Universum

1. Juni 2018
Quantenschwankungen im sehr frühen Universum führen zu Temperatur- und Polarisationsanisotropien im kosmischen Mikrowellenhintergrund und stellen die Keimzellen dar für die kosmischen Strukturen von heute. Außerdem entstehen durch diese Schwankungen primoridale Gravitationswellen, die Informationen über die Energieskala der Inflation beinhalten; diese Gravitationswellen weichen schwach von einer Gaußverteilung ab. Allerdings können die urzeitlichen Gravitationswellen auch von anderen Quellen erzeugt werden, so dass sich daraus zudem der Energiegehalt des frühen Universums ablesen lässt. Wissenschaftler am MPA haben kürzlich gezeigt, dass diese Gravitationswellen hochgradig nicht-gaußförmig sein können und ihre „Schiefe“ viel größer ist als die, die durch Vakuumschwankungen erzeugt wird. Die Abweichung von einer Gauß-Verteilung ist damit ein wichtiger Test für den Ursprung der primordialen Gravitationswellen. [mehr]
Original 1526376964

Planck-Team erhält Gruber-Kosmologiepreis

15. Mai 2018
Letzte Woche gab die Gruber-Stiftung bekannt, dass der diesjährige Kosmologiepreis an das Planck-Team vergeben wird, dem auch Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Astrophysik (MPA) angehören. Von 2009 bis 2013 sammelte das Planck-Observatorium der Europäischen Weltraumorganisation Daten, die eine endgültige Beschreibung des Universums auf größten und kleinsten Skala lieferten. "Diese Messungen", heißt es in der Begründung des Gruber-Preises, "führten zur Bestimmung der kosmologischen Parameter (Materiegehalt, Geometrie und Entwicklung des Universums) mit bisher unerreichter Präzision". [mehr]
Original 1524654272

Nadeln im Heuhaufen

1. Mai 2018
Frühere Studien mit vielen Galaxien sowohl bei niedrigen als auch bei hohen Rotverschiebungen, die einen aktiven galaktischen Kern aufweisen, schienen Galaxien-Verschmelzungen als Grund für das Wachstum von Schwarzen Löchern auszuschließen. Eine am MPA entwickelte neue Methode zur Auswahl eines seltenen Typs von aktiven galaktischen Kernen zeigt nun, dass es möglich ist, eine neue Klasse von AGN zu identifizieren, in der sich mehr als 80% der Galaxien als verschmelzende oder interagierende Systeme erweisen - mit klaren Anzeichen für ein wachsendes Schwarzes Loch. Eine detaillierte statistische Analyse zeigt außerdem, dass Verschmelzungen die Bildung von Schwarzen Löchern in den massereichsten Galaxien des lokalen Universums vorantreiben. [mehr]

Mädchen als junge Forscher

26. April 2018
Zum diesjährigen Girls’ Day am Max-Planck-Institut für Astrophysik (MPA) erwarteten 20 Mädchen herausfordernde Forschungsaufgaben. Damit konnten sie persönlich erleben, wie die Wissenschaftler Daten sammeln und diese auswerten. Diese Veranstaltung war Teil des jährlichen Girls' Day, einer deutschlandweiten Initiative, um Mädchen zu ermutigen, mehr über eher männlich dominierte Berufsfelder zu erfahren. [mehr]
Original 1522744631

Das primordiale Magnetfeld in unserer kosmischen Nachbarschaft

1. April 2018
In den ersten Sekundenbruchteilen unseres Universums wurden nicht nur Elementarteilchen und Strahlung sondern auch Magnetfelder erzeugt. Ein Forscherteam unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Astrophysik hat nun für das lokale Universum berechnet, wie diese Magnetfelder heute aussehen sollten – mit hoher Detailschärfe und in 3D. Hierfür wurde zunächst die heutige Materieverteilung in die Zeit des Urknalls zurückgerechnet, mit dieser Materieverteilung dann die damalige Erzeugung des Magnetfeldes berechnet, und schließlich die resultierenden Felder wieder zurück in die Gegenwart übersetzt. Somit wurde erstmalig die Struktur und Morphologie des primordialen Magnetfeldes in unser kosmischen Nachbarschaft vorhergesagt. Dieses ist unfassbar schwach; die Vorhersage könnte allerdings helfen die Herausforderung seiner Messung zu meistern. [mehr]
Original 1519211826

Aufsteigende Blasen und die Erwärmung von heißem Gas in Galaxienhaufen

1. März 2018
Aufsteigende Blasen aus relativistischem Plasma in den Kernen von Galaxienhaufen spielen wohl eine Schlüsselrolle bei der Übertragung von Energie von einem supermassereichen Schwarzen Loch an das Intracluster-Medium (ICM), das dünne, heiße Gas zwischen den Galaxien in Galaxienhaufen. Während die Energiemenge, die die Blasen dem ICM zuführen durch die Energieerhaltung bestimmt ist, sind die physikalischen Mechanismen der Kopplung von den Blasen und ICM noch immer unklar. Ein Team von Forschern des Max-Planck-Instituts für Astrophysik (MPA) und der Universität Oxford argumentiert, dass „interne Wellen“ effizient darin sein könnten den Blasen Energie zu entziehen und über einen Großteil des ICM zu verteilen. [mehr]
 
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