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Dr. Hannelore Hämmerle
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MPI für Astrophysik, Garching

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Der Natur der leuchtkräftigsten Explosionen auf der Spur

15. Februar 2017
Supernovae sind extrem helle Sternexplosionen – aber es geht noch heller: es gibt sogar superleuchtkräftige Supernovae. Die Natur dieser extrem leuchtstarken Explosionen blieb jedoch lange ein Rätsel. In einer neuen Studie präsentieren MPA-Forscher nun ihre Simulationen von Supernova-Spektren Monate und sogar Jahre nach dem Ausbruch. Sie zeigen damit, dass diese eine sehr große Ähnlichkeit zu Gamma-Ray-Bursts haben, einer anderen Art von hochenergetischen Explosionen. Darüber hinaus deuten die Ergebnisse auf sehr hohe Massen von Sauerstoff und Magnesium hin und damit auf sehr massereiche Vorläufer-Sterne, die einen exotischen Explosionsmechanismus einsetzen anstatt der Neutrino-getriebenen Explosion, die als Standard für die meisten Supernovae verantwortlich sein dürfte. [mehr]
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Tests von Gravitationstheorien mit der großräumigen Galaxienverteilung

1. Februar 2017
Warum sich das Universum derzeit beschleunigt ausdehnt, bleibt eines der großen ungelösten Rätsel der Physik. Während dies ein Hinweis auf die geheimnisvolle "Dunkle Energie" sein könnte, sehen andere in dieser rätselhaften Beobachtung einen möglichen Hinweis auf die Unzulänglichkeit der Einstein’schen Allgemeinen Relativitätstheorie, das Gesetz der Schwerkraft auf sehr großen, kosmologischen Skalen zu beschreiben. Diese Hypothese zu testen, deren Zutreffen erhebliche Auswirkungen auf unser Verständnis der Grundlagenphysik haben würde, erfordert spezielle Studien, wie sie derzeit von Forschern am MPA und MPE durchgeführt werden. Hierzu schufen die Autoren simulierte Universen mit alternativen Beschreibungen der Schwerkraft, um damit zu testen, inwieweit die gegenwärtigen Beobachtungsmethoden, mit denen man die Rate des Strukturwachstums im Universum bestimmt, ihre Gültigkeit behalten. Damit konnten sie den Spielraum einschränken, in dem das Universum aufgrund der aktuellen Daten von Einsteins Vorhersage abweichen könnte. Die gegenwärtigen Beobachtungsmethoden zeigen keine Anzeichen für einen systematischen Fehler, wenn sie mit den simulierten Universen mit modifizierter Schwerkraft getestet werden – ein beruhigendes Ergebnis. [mehr]
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Kosmische Linsen bestätigen die schnelle Expansion des Universums

26. Januar 2017
Unter Zuhilfenahme von Galaxien als riesige Gravitationslinsen führte eine internationale Gruppe von Astronomen, darunter Forscher am Max-Planck-Institut für Astrophysik, eine unabhängige Messung durch, wie schnell sich das Universum ausdehnt. Die neu gemessene Expansionsrate für das lokale Universum steht dabei im Einklang mit früheren Messungen. Erstaunlicherweise stimmen diese jedoch nicht mit Messungen aus dem frühen Universum überein. Dies deutet auf ein grundsätzliches Problem bei unserem Verständnis des Kosmos hin. [mehr]
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Nachruf auf Heinz Billing

10. Januar 2017
Er galt als Pionier der Entwicklung von elektronischen Rechenmaschinen in Deutschland und war einer der Begründer der Gravitationswellenastronomie: Am 4. Januar 2017 verstarb der Astrophysiker Heinz Billing im Alter von 102 Jahren. Billing war von 1961 bis ’82 wissenschaftliches Mitglied am Max-Planck-Institut für Astrophysik in Garching. [mehr]
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Das Hydrangea Projekt: hochaufgelöste hydrodynamische Simulationen von Galaxienhaufen

1. Januar 2017
Warum sehen Galaxien in riesigen “Galaxienhaufen”-Strukturen anders aus als typische, isolierte Galaxien wie zum Beispiel unsere Milchstraße? Um diese Frage zu beantworten, erstellte ein internationales Astronomenteam unter Leitung des MPA die “Hydrangea” Simulationen, 24 hochaufgelöste kosmologisch-hydrodynamische Computersimulationen großer Galaxienhaufen. Insgesamt beherbergen diese über 20.000 Galaxien in einer für solch große Simulationen bisher unerreichten Detailtreue. Astrophysikern steht damit nun ein vielversprechendes Werkzeug zur Verfügung, um die Entstehung von Galaxien in einer der extremsten Umgebungen zu verstehen, die das Universum bereithält.  [mehr]
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Fluktuationen in extragalaktischen Gammastrahlen zeigen zwei Arten von Quellen, aber keine dunkle Materie

19. Dezember 2016
Forscher des Max-Planck-Instituts für Astrophysik und der Universität Amsterdam am GRAPPA Center of Excellence veröffentlichten vor kurzem die bislang genaueste Analyse der Fluktuationen im Gammastrahlen-Hintergrund. Sie verwendeten mehr als sechs Jahre an Daten, die vom Fermi Large Area Telescope gesammelt wurden, und fanden zwei unterschiedliche Arten von Quellen, die zum Gammastrahlenhintergrund beitragen. Die Analyse zeigte keine Hinweise auf einen Beitrag von möglichen Dunkle-Materie-Teilchen. Die Studie wurde im Rahmen einer internationalen Kooperation durchgeführt und in der Zeitschrift Physical Review D veröffentlicht. [mehr]
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Jérôme Guilet erhält ERC Starting Grant

16. Dezember 2016
Diese Woche unterzeichneten der Europäische Forschungsrat und MPA-Postdoc Jérôme Guilet die Vereinbarung für einen ERC-Starting Grant. Damit wird ein Forschungsprojekt finanziert, das die Untersuchung explodierender Sterne auf der Basis grundlegender physikalischer Prinzipien zum Ziel hat. Ein besonderes Interesse gilt dabei der Entstehung von Magnetaren, die als Ursache für Hypernovae und Gammablitze diskutiert werden. [mehr]
 
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