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Dr. Hannelore Hämmerle
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MPI für Astrophysik, Garching

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Das Hydrangea Projekt: hochaufgelöste hydrodynamische Simulationen von Galaxienhaufen

1. Januar 2017
Warum sehen Galaxien in riesigen “Galaxienhaufen”-Strukturen anders aus als typische, isolierte Galaxien wie zum Beispiel unsere Milchstraße? Um diese Frage zu beantworten, erstellte ein internationales Astronomenteam unter Leitung des MPA die “Hydrangea” Simulationen, 24 hochaufgelöste kosmologisch-hydrodynamische Computersimulationen großer Galaxienhaufen. Insgesamt beherbergen diese über 20.000 Galaxien in einer für solch große Simulationen bisher unerreichten Detailtreue. Astrophysikern steht damit nun ein vielversprechendes Werkzeug zur Verfügung, um die Entstehung von Galaxien in einer der extremsten Umgebungen zu verstehen, die das Universum bereithält.  [mehr]
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Fluktuationen in extragalaktischen Gammastrahlen zeigen zwei Arten von Quellen, aber keine dunkle Materie

19. Dezember 2016
Forscher des Max-Planck-Instituts für Astrophysik und der Universität Amsterdam am GRAPPA Center of Excellence veröffentlichten vor kurzem die bislang genaueste Analyse der Fluktuationen im Gammastrahlen-Hintergrund. Sie verwendeten mehr als sechs Jahre an Daten, die vom Fermi Large Area Telescope gesammelt wurden, und fanden zwei unterschiedliche Arten von Quellen, die zum Gammastrahlenhintergrund beitragen. Die Analyse zeigte keine Hinweise auf einen Beitrag von möglichen Dunkle-Materie-Teilchen. Die Studie wurde im Rahmen einer internationalen Kooperation durchgeführt und in der Zeitschrift Physical Review D veröffentlicht. [mehr]
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Jérôme Guilet erhält ERC Starting Grant

16. Dezember 2016
Diese Woche unterzeichneten der Europäische Forschungsrat und MPA-Postdoc Jérôme Guilet die Vereinbarung für einen ERC-Starting Grant. Damit wird ein Forschungsprojekt finanziert, das die Untersuchung explodierender Sterne auf der Basis grundlegender physikalischer Prinzipien zum Ziel hat. Ein besonderes Interesse gilt dabei der Entstehung von Magnetaren, die als Ursache für Hypernovae und Gammablitze diskutiert werden. [mehr]
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Die Peinlichkeit falscher Vorhersagen -
Wie kommuniziert man Wahrscheinlichkeiten?

1. Dezember 2016
Eine komplexe Vorhersage wie eine Wahlprognose oder der Wetterbericht muss für ihre Kommunikation oft vereinfacht werden. Doch wie soll diese Vereinfachung am besten vorgenommen werden, ohne dass es am Ende peinlich wird? Auch in der astronomischen Datenanalyse sind Wissenschaftler mit dem Problem konfrontiert Wahrscheinlichkeiten vereinfachen zu müssen. Zwei Forscher am Max-Planck-Institut für Astrophysik zeigen nun, dass es nur einen einzigen mathematisch einwandfreien Maßstab für die Peinlichkeit von vereinfachten Vorhersagen gibt. Demnach sollte man so vereinfachen, dass dem Empfänger einer Vorhersage lediglich ein Minimum an Information vorenthalten wird. [mehr]
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Marat Gilfanov zum Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften ernannt

7. November 2016
Am 28. Oktober 2016 gab die Russische Akademie der Wissenschaften bekannt, dass Prof. Marat Gilfanov, Forschungsgruppenleiter am Max-Planck-Institut für Astrophysik, als Korrespondierendes Mitglied in die Akademie gewählt wird. Diese Wahlen der Akademie finden nur alle paar Jahre statt. In diesem Jahr wurden 3 neue Mitglieder aus dem Bereich Astronomie in die Akademie berufen, darunter Prof. Gilfanov. [mehr]
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Das diffuse, warme Gas in den Außenbezirken von Galaxien

1. November 2016
Das diffuse Gas um Galaxien ist schwer nachzuweisen, seine Eigenschaften weichen aber von dem Gas innerhalb einer Galaxie, in der Sterne entstehen, deutlich ab. Wissenschaftler an MPA haben Beobachtungen der neuen MaNGA-Beobachtungkampagne benutzt, um zu untersuchen, wie das ionisierte Gas sich mit dem Abstand vom Zentrum der Galaxie ändert. Sie haben gezeigt, dass es hilfreich ist, die Spektren von mehreren Galaxien zu überlagern, um so das Gas am Rande der Galaxien zu analysieren. Wie ihre Studie zeigt, nimmt die Helligkeit des Gases ab, während seine Temperatur zunimmt, je weiter das Gas vom Zentrum der Galaxie entfernt ist. Die Unterschiede zwischen dem Stern-bildenden Gas in und dem Gas rund um eine Galaxie scheinen auch mit der Sternentstehungsrate und der Sternmasse zu korrelieren. [mehr]
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Wölbungen und Wellen in vollständig kosmologischen Modellen von galaktischen Scheiben

1. Oktober 2016
Die Sternscheiben nahe gelegener Spiralgalaxien sind in der Regel nicht flach und zeigen oft Wellen und Wölbungen. Auch unsere eigene galaktische Scheibe scheint gewellt zu sein. Es ist immer noch unklar, wodurch diese Strukturen entstehen. Ein Forscherteam am MPA, zusammen mit Mitarbeitern an anderen Instituten, untersuchte diese Fragestellung nun durch die Analyse von neuen Simulationen, wie sich Spiralgalaxien bilden. Wie ihre Studie zeigt, sind nahe Begegnungen mit Satellitengalaxien und der Vorbeiflug weiter entfernter, massereicher Begleiter die häufigsten Ursachen. In einigen Fällen, können die Krümmungsmuster in den Scheiben auch durch die Akkretion von kaltem Gas angetrieben werden. Die vertikalen Geschwindigkeiten, die durch diese Muster erzeugt werden, können bis zu 60 km/s erreichen. Derartige Störungen sollten damit in den Geschwindigkeitsfeldern von Galaxien, die in Aufsicht beobachtet werden, leicht nachweisbar sein. Dies eröffnet einen neuen Zugang, die Struktur galaktischer Sternscheiben zu untersuchen, und ermöglicht es uns zu verstehen, wie und wie oft solche Wellenmuster im nahen Universum entstehen. [mehr]
 
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