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Dr. Hannelore Hämmerle
Pressesprecherin
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MPI für Astrophysik, Garching

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ERC-Förderung für Simona Vegetti

18. September 2017
Mit Hilfe von starken Gravitationslinsen untersucht Simona Vegetti die Eigenschaften der Dunklen Materie und die Strukturbildung im Universum. Vor kurzem wurde sie als Empfängerin eines ERC Starting Grants ausgewählt, mit dem sie ihre Gruppe nun erweitern kann und ihre einzigartigen Computermodelle verfeinern sowie auf neue, hochwertige Daten anwenden wird. [mehr]
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Biermann-Vorträge 2017: Fusion von Neutronensternen und Gravitationswellen

4. September 2017
Gravitationswellen sind seit ihrer Entdeckung durch LIGO im Jahr 2015 ein top aktuelles Thema in der Astrophysik. Damit sind auch ihre möglichen Vorläufer im Fokus der Forschung – allgemein relativistische Forschung, da es sich bei diesen Objekten entweder um Schwarze Löcher oder Neutronensterne handelt. Der Biermann-Dozent 2017, Masaru Shibata von der Kyoto-Universität, nutzt numerische Simulationen und die allgemeine Relativitätstheorie (kurz „numerische Relativität“), um die Fusion dieser extremen Objekte zu untersuchen und die Eigenschaften der elektromagnetischen Strahlung und der Gravitationswellen vorherzusgen, die bei diesen Ereignissen emittiert werden. [mehr]
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Wie man mit Röntgenstrahlen von Flares des Schwarzen Lochs molekulare Wolken durchleuchtet

1. September 2017
Das Zentrum der Milchstraße ist ein ganz besonderer Ort, der viele exotische Objekte beherbergt, wie das supermassereiche Schwarze Loch Sagittarius A* und riesige molekulare Wolken. Einige dieser Wolken sind trotz ihrer extremen Kälte Quellen von energiereichen Photonen. Man geht davon aus, dass die Wolken diese Photonen nicht selbst produzieren sondern Röntgenstrahlung von einer externen Quelle streuen. Obwohl Sgr A* derzeit nur schwach im Röntgenlicht strahlt, gilt es als Hauptverursacher dieser Strahlung, da es in den letzten hundert Jahren einige kurze, aber intensive Ausbrüche – sogenannte „Flares“ – zeigte. Durch die Zeitverzögerung, die durch die Lichtausbreitung von Sgr A* zu den Wolken und dann zu uns entsteht, können die Wissenschaftler die Vergangenheit von Sgr A* untersuchen. Gleichzeitig dienen diese Flares als extrem leistungsfähige Sonden für die Eigenschaften des molekularen Gases. So kann insbesondere die komplette 3D-Struktur der molekularen Wolken und deren Dichteverteilung auf kleinen Skalen rekonstruiert werden. [mehr]
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Instabilitäten in relativistischen magnetisierten Akkretionsscheiben

1. August 2017
Mit Hilfe dreidimensionaler, allgemein-relativistischer, magneto-hydrodynamischer Simulationen untersuchten Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Astrophysik (MPA) dicke Akkretionsscheiben, die um schwarze Löcher kreisen. Sie fanden heraus, dass schwache Magnetfelder die Entwicklung von großräumigen Verdichtungen im Akkretionsfluss unterdrücken können. Einsetzende magnetische Turbulenz verändert die Struktur der Akkretionsscheibe und könnte sogar die Stärke des Gravitationswellensignals, das von einem Akkretions-Torus ohne Magnetfeld erzeugt wird, erheblich reduzieren. [mehr]
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Eugene Churazov und Marat Gilfanov erhalten Belopolsky-Preis für Astrophysik

26. Juli 2017
Die russische Akademie der Wissenschaften verleiht den Belopolsky-Preis für Astrophysik 2017 an Eugene Churazov und Marat Gilfanov für ihre Arbeiten zur Röntgendiagnostik der Akkretionsströmung in der Nähe von Schwarzen Löchern und Neutronensternen in der Milchstraße und anderen Galaxien. [mehr]
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Die rotierende Radiostrahlung der Milchstraße – ein Steckbrief

1. Juli 2017
In den Magnetfeldern der Milchstraße rotieren fast lichtschnelle Elektronen und strahlen dabei Radiowellen ab. Als Konsequenz sollte auch die Radiostrahlung ein wenig „rotieren“, d.h. die Strahlung ist zirkular polarisiert. Diese äußerst schwache Zirkular-Polarisation der Milchstraße ist jedoch noch nie beobachtet worden. Forscher am Max-Planck-Institut für Astrophysik und Kollegen haben nun Eigenschaften dieser Polarisation prognostiziert und einen „Steckbrief“ erstellt, mit dem gezielt nach ihr gefahndet werden kann. Die Vermessung der Zirkular-Polarisation würde wichtige Einsichten in die Struktur galaktischer Magnetfelder liefern und bestätigen, dass Elektronen und nicht Positronen die Quelle der Radiostrahlung der Milchstraße sind. [mehr]
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Radioaktive Elemente in Cassiopeia A liefern Hinweise auf Neutrinos als Ursache der Supernova-Explosion

21. Juni 2017
Supernovae sind eine wichtige Quelle chemischer Elemente im Kosmos. Bei diesen Sternexplosionen entstehen in ihrem heißen Innern radioaktive Atomkerne, die über die unsichtbaren Vorgänge Aufschluss liefern können, welche zur Explosion führen. Mithilfe aufwändiger Computerberechnungen gelang es nun einem Team von Forschern am Max-Planck-Institut für Astrophysik (MPA) und am RIKEN Forschungszentrum in Japan, die jüngst gemessene räumliche Verteilung von radioaktivem Titan und Nickel in Cassiopeia A zu erklären. Dieser Gasnebel ist der rund 340 Jahre alte Überrest einer relativ nahen Supernova. Die Computermodelle stützen die theoretische Vorstellung, dass solche Sternexplosionen von Neutrinos ausgelöst werden, die der im Zentrum neu entstehende Neutronenstern abstrahlt. [mehr]
 
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