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Dr. Hannelore Hämmerle
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MPI für Astrophysik, Garching

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Gravitationswellen und Licht zeigen zum ersten Mal die Verschmelzung zweier Neutronensterne - und eine Kilonova

16. Oktober 2017
Am 17. August 2017 konnten zum ersten Mal zwei verschmelzende Neutronensterne beobachtet werden: sie sandten ein Gravitationswellensignal sowie energiereiche Gammastrahlung aus. Diese gleichzeitige Beobachtung bestätigt, dass verschmelzende Neutronensterne tatsächlich die Vorläufer von kurzen, sehr energiereichen Ausbrüchen sind, die von Astronomen als sGRBs bezeichnet werden. Nachfolgende Beobachtungen ergaben, dass die Lichtemission vom radioaktiven Zerfall schwerer Elemente herrührt - eine so genannte Kilonova. Dies bestätigt theoretische Vorhersagen - auch von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Astrophysik – und zeigt, dass dass solche Sternkollisionen die kosmische Ursache schwerer Elemente wie Gold und Platin sein können. [mehr]
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Volker Springel zum Direktor am MPA berufen

5. Oktober 2017
Seit dem 1. Oktober 2017 ist Volker Springel neuer Direktor am Max-Planck-Institut für Astrophysik und leitet den Wissenschaftsbereich Numerische Astrophysik, zunächst im Nebenamt und ab 1. August 2018 im Hauptamt. Der theoretische Astrophysiker, der sich hauptsächlich mit Strukturbildung im Universum sowie der Simulation von Galaxien beschäftigt, kehrt damit nach Garching und zu dem Institut zurück, an dem seine wissenschaftliche Karriere begann. [mehr]
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Typ Ia Supernova Modelle kurz nach der Explosion

1. Oktober 2017
Typ Ia Supernovae (SNe Ia) sind spektakuläre Explosionen weißer Zwergsterne und spielen eine wesentliche Rolle in der Astrophysik – sowohl allgemein als auch insbesondere in der Kosmologie. Dennoch sind in Bezug auf die Natur und die physikalischen Mechanismen in SNe Ia noch viele Fragen offen. Automatisierte Himmelsdurchmusterungen werden im Laufe der nächsten Jahre eine beispiellose Zahl an Supernovae des Typs Ia liefern, die kurz nach der Explosion entdeckt werden. Forscher am MPA untersuchten nun, ob unterschiedliche Explosionsmodelle in solch frühen Beobachtungen eindeutige Spuren hinterlassen. Diese könnten dann in zukünftigen Beobachtungsprogrammen genutzt werden, um Licht auf die Vorläufer und den Explosionsmechanismus von SNe Ia zu werfen. [mehr]
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Vorläufer für Tychos Supernova war nicht heiß und leuchtkräftig

25. September 2017
Ein internationales Team von Wissenschaftlern der Monash University (Melbourne, Australien), der Towson und Pittsburgh Universities (USA) sowie des Max-Planck-Instituts für Astrophysik hat die Ursprünge der berühmten Tycho-Supernova neu beleuchtet. Die in Nature Astronomy publizierte Forschung widerlegt die gängige Meinung, dass Tychos Supernova von einem Weißen Zwerg stammte, der langsam Material von einem Begleiter in einem Doppelsternsystem akkretierte.   [mehr]
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Rashid Sunyaev als 2017 Zitierungs-Preisträger ausgewählt

20. September 2017
Seit 2002 nehmen Analysten von Clarivate Analytics (früher Thomson Reuters) jährlich Millionen an Zitaten im Web of Science unter die Lupe, um Spitzenforscher aus den Bereichen Physiologie, Medizin, Physik und Chemie sowie Wirtschaft zu identifizieren. MPA-Direktor Rashid Sunyaev wurde nun als einer der fünf Physik-Preisträger 2017 ausgewählt, für seine "tiefgreifenden Beiträge zum Verständnis des Universums, einschließlich seiner Ursprünge, galaktischen Entstehungsprozesse, der Akkretion schwarzer Löcher und vieler anderer kosmologischer Phänomene". [mehr]
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ERC-Förderung für Simona Vegetti

18. September 2017
Mit Hilfe von starken Gravitationslinsen untersucht Simona Vegetti die Eigenschaften der Dunklen Materie und die Strukturbildung im Universum. Vor kurzem wurde sie als Empfängerin eines ERC Starting Grants ausgewählt, mit dem sie ihre Gruppe nun erweitern kann und ihre einzigartigen Computermodelle verfeinern sowie auf neue, hochwertige Daten anwenden wird. [mehr]
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Biermann-Vorträge 2017: Fusion von Neutronensternen und Gravitationswellen

4. September 2017
Gravitationswellen sind seit ihrer Entdeckung durch LIGO im Jahr 2015 ein top aktuelles Thema in der Astrophysik. Damit sind auch ihre möglichen Vorläufer im Fokus der Forschung – allgemein relativistische Forschung, da es sich bei diesen Objekten entweder um Schwarze Löcher oder Neutronensterne handelt. Der Biermann-Dozent 2017, Masaru Shibata von der Kyoto-Universität, nutzt numerische Simulationen und die allgemeine Relativitätstheorie (kurz „numerische Relativität“), um die Fusion dieser extremen Objekte zu untersuchen und die Eigenschaften der elektromagnetischen Strahlung und der Gravitationswellen vorherzusgen, die bei diesen Ereignissen emittiert werden. [mehr]
 
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