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Dr. Hannelore Hämmerle
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MPI für Astrophysik, Garching

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Shaw-Preis für Simon D.M. White

24. Mai 2017
Max-Planck-Direktor erhält Auszeichnung für numerische Simulationen der Strukturbildung im frühen Universum [mehr]
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"Gravitationsrauschen" beeinträchtigt die Positionsbestimmung entfernter Quellen

1. Mai 2017
Unser Planet Erde und das Sonnensystem sind in die Milchstraße eingebettet wir sehen durch diese Galaxie, wenn wir das Universum beobachten. Es zeigt sich, dass dies einen größeren Einfluss auf astrophysikalische Studien hat, als bisher angenommen. Das Gravitationsfeld der Galaxis und seine Ungleichförmigkeit begrenzen die Genauigkeit astrometrischer Beobachtungen von entfernten - extragalaktischen - Objekten. Eine internationale Gruppe von Astrophysikern, darunter ein Forscher am Max-Planck-Institut für Astrophysik, versuchte nun herauszufinden, wie stark dieser Effekt ist. [mehr]
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Mädchen trotzen kaltem April-Wetter

27. April 2017
Wie in den vergangenen Jahren, lud das MPA Ende April wieder 30 Mädchen ein, um mehr über Astronomie und eine Karriere in der Wissenschaft zu erfahren. Diese Veranstaltung war Teil des jährlichen Girls' Day, einer deutschlandweiten Initiative, um Mädchen zu ermutigen, mehr über eher männlich dominierte Berufsfelder zu erfahren. Obwohl das Wetter nicht mitspielte, waren die Mädchen sehr aktiv und trotzten Kälte und Regen, um das Teleskop auf dem Dach zu besichtigen und ihre "Raketen" zu starten. [mehr]
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Simulation von unabhängigen Universen zum Studium der Strukturbildung in der dunklen Materie

1. April 2017
Im kosmologischen Standardmodell macht die dunkle Materie etwa 25% des gesamten Energiebudgets des Universums aus. Sie kann aber nicht direkt beobachtet werden, da sie kein Licht emittiert. Dabei ist das Verständnis der Art und Weise, wie dunkle Materie Strukturen formt und Haufen bildet, von entscheidender Bedeutung. Es trägt nicht nur zu unserem Verständnis der beobachteten räumlichen Verteilung der Galaxien bei (die der Verteilung der dunklen Materie folgt), sondern erlaubt uns Rückschlüsse auf die winzigen anfänglichen Dichtefluktuationen im frühen Universum, aus denen sich die Struktur gebildet hat. In diesem Zusammenhang haben Forscher am MPA und anderen Institutionen weltweit eine neue Art von Simulationen entwickelt, die sogenannten Simulationen von "unabhängigen Universen", um die Auswirkungen von großskaligen (oder langwelligen) Dichtefluktuationen auf die Strukturen zu untersuchen, die zu späten Zeiten beobachtet werden. Mit dieser Technik haben die MPA-Forscher vor kurzem einige der präzisesten Messungen des sogenannten lokalen Bias erzielt, welche den bereits bekannten Trend bestätigen, dass massereichere Halos einem stärkeren Bias unterliegen als kleinere Halos. [mehr]
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ALMA sieht "kosmisches Loch"

17. März 2017
Mit dem Atacama Large Millimeter/Submillimeter Array (ALMA) konnten Astronomen nun zum ersten Mal erfolgreich ein Radio-"Loch" um einen 4,8 Milliarden Lichtjahre entfernten Galaxienhaufen nachweisen. Das Bild hat die höchste Auflösung, mit der jemals ein solches Loch abgebildet werden konnte, das durch den Sunyaev-Zel'dovich-Effekt (SZ-Effekt) verursacht wird. Mit dem Bild stellt ALMA eindrucksvoll seine Fähigkeit unter Beweis, die Verteilung und Temperatur des Gases um Galaxienhaufen mit Hilfe des SZ-Effektes zu untersuchen. [mehr]
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Das Circum-galaktische Medium von Galaxien als Indikator für Gasakkretion

1. März 2017
In Zusammenarbeit mit Forschern aus den USA haben MPA-Wissenschaftler eine Reihe von ehrgeizigen Experimenten durchgeführt, die Spektren von Quasar-Absorptionslinien, Linien des neutralen Wasserstoffs sowie kosmologische, hydrodynamische Simulationen kombinieren, um die Zone zwischen Galaxien und dem sie umgebenden Gas zu untersuchen. Sie stellten fest, dass Galaxien mit gasreichen Scheiben in gasreiche Halos eingebettet sind und dass das Gas ziemlich glatt und relativ isotrop verteilt ist. [mehr]
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Der Natur der leuchtkräftigsten Explosionen auf der Spur

15. Februar 2017
Supernovae sind extrem helle Sternexplosionen – aber es geht noch heller: es gibt sogar superleuchtkräftige Supernovae. Die Natur dieser extrem leuchtstarken Explosionen blieb jedoch lange ein Rätsel. In einer neuen Studie präsentieren MPA-Forscher nun ihre Simulationen von Supernova-Spektren Monate und sogar Jahre nach dem Ausbruch. Sie zeigen damit, dass diese eine sehr große Ähnlichkeit zu Gamma-Ray-Bursts haben, einer anderen Art von hochenergetischen Explosionen. Darüber hinaus deuten die Ergebnisse auf sehr hohe Massen von Sauerstoff und Magnesium hin und damit auf sehr massereiche Vorläufer-Sterne, die einen exotischen Explosionsmechanismus einsetzen anstatt der Neutrino-getriebenen Explosion, die als Standard für die meisten Supernovae verantwortlich sein dürfte. [mehr]
 
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