MPA-Postdoc Claude Cournoyer-Cloutier mit der Goldmedaille des Generalgouverneurs ausgezeichnet
Für ihre hervorragenden Studienleistungen erhielt Claude Cournoyer-Cloutier, die derzeit als Postdoktorandin am Max-Planck-Institut für Astrophysik tätig ist, Ende November an der McMaster University in Hamilton, Kanada, die Goldmedaille des Generalgouverneurs.
Die prestigeträchtige Auszeichnung würdigt Studierende für ihre herausragenden akademischen Leistungen. In ihrer Doktorarbeit untersuchte Cournoyer-Cloutier mithilfe numerischer Simulationen die Entstehung massereicher, dichter Sternhaufen. Während ihrer Promotion hielt sie mehr als 100 Vorführungen für das Planetarium der McMaster University. Sie war mehrere Jahre lang Vertreterin der Doktoranden in den Fachbereichssitzungen und gehörte 2021–2022 dem Fakultätsausschuss für Neueinstellungen an. In ihrer Funktion als leitende Lehrassistentin für zwei Physikkurse im ersten Studienjahr führte sie mehrere neue Bewertungsverfahren ein, um die Benotung gerechter und transparenter zu gestalten. Im letzten Jahr ihrer Promotion begann sie mit der Mitbetreuung von Studentenprojekten und möchte dies als MPA-Postdoc gerne fortsetzen.
Die Akademischen Medaillen wurden 1873 von Lord Dufferin, dem dritten Generalgouverneur Kanadas nach der Konföderation, ins Leben gerufen, um akademische Spitzenleistungen im ganzen Land zu fördern. Im Laufe der Jahre haben sie sich zur renommiertesten Auszeichnung entwickelt, die Schüler und Studierende in Kanada erhalten können. Heute werden die akademischen Medaillen des Generalgouverneurs in vier verschiedenen Stufen verliehen: Bronze auf Sekundarschulniveau, Collegiate Bronze auf Diplomebene im postsekundären Bereich, Silber für Studierende und Gold für Doktoranden. Die Medaillen werden im Namen des Generalgouverneurs von den teilnehmenden Bildungseinrichtungen zusammen mit personalisierten, vom Generalgouverneur unterzeichneten Urkunden überreicht.











