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Dr. Hannelore Hämmerle
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MPI für Astrophysik, Garching

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Planck-Team erhält Gruber-Kosmologiepreis

15. Mai 2018
Letzte Woche gab die Gruber-Stiftung bekannt, dass der diesjährige Kosmologiepreis an das Planck-Team vergeben wird, dem auch Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Astrophysik (MPA) angehören. Von 2009 bis 2013 sammelte das Planck-Observatorium der Europäischen Weltraumorganisation Daten, die eine endgültige Beschreibung des Universums auf größten und kleinsten Skala lieferten. "Diese Messungen", heißt es in der Begründung des Gruber-Preises, "führten zur Bestimmung der kosmologischen Parameter (Materiegehalt, Geometrie und Entwicklung des Universums) mit bisher unerreichter Präzision". [mehr]
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Nadeln im Heuhaufen

1. Mai 2018
Frühere Studien mit vielen Galaxien sowohl bei niedrigen als auch bei hohen Rotverschiebungen, die einen aktiven galaktischen Kern aufweisen, schienen Galaxien-Verschmelzungen als Grund für das Wachstum von Schwarzen Löchern auszuschließen. Eine am MPA entwickelte neue Methode zur Auswahl eines seltenen Typs von aktiven galaktischen Kernen zeigt nun, dass es möglich ist, eine neue Klasse von AGN zu identifizieren, in der sich mehr als 80% der Galaxien als verschmelzende oder interagierende Systeme erweisen - mit klaren Anzeichen für ein wachsendes Schwarzes Loch. Eine detaillierte statistische Analyse zeigt außerdem, dass Verschmelzungen die Bildung von Schwarzen Löchern in den massereichsten Galaxien des lokalen Universums vorantreiben. [mehr]

Mädchen als junge Forscher

26. April 2018
Zum diesjährigen Girls’ Day am Max-Planck-Institut für Astrophysik (MPA) erwarteten 20 Mädchen herausfordernde Forschungsaufgaben. Damit konnten sie persönlich erleben, wie die Wissenschaftler Daten sammeln und diese auswerten. Diese Veranstaltung war Teil des jährlichen Girls' Day, einer deutschlandweiten Initiative, um Mädchen zu ermutigen, mehr über eher männlich dominierte Berufsfelder zu erfahren. [mehr]
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Das primordiale Magnetfeld in unserer kosmischen Nachbarschaft

1. April 2018
In den ersten Sekundenbruchteilen unseres Universums wurden nicht nur Elementarteilchen und Strahlung sondern auch Magnetfelder erzeugt. Ein Forscherteam unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Astrophysik hat nun für das lokale Universum berechnet, wie diese Magnetfelder heute aussehen sollten – mit hoher Detailschärfe und in 3D. Hierfür wurde zunächst die heutige Materieverteilung in die Zeit des Urknalls zurückgerechnet, mit dieser Materieverteilung dann die damalige Erzeugung des Magnetfeldes berechnet, und schließlich die resultierenden Felder wieder zurück in die Gegenwart übersetzt. Somit wurde erstmalig die Struktur und Morphologie des primordialen Magnetfeldes in unser kosmischen Nachbarschaft vorhergesagt. Dieses ist unfassbar schwach; die Vorhersage könnte allerdings helfen die Herausforderung seiner Messung zu meistern. [mehr]
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Aufsteigende Blasen und die Erwärmung von heißem Gas in Galaxienhaufen

1. März 2018
Aufsteigende Blasen aus relativistischem Plasma in den Kernen von Galaxienhaufen spielen wohl eine Schlüsselrolle bei der Übertragung von Energie von einem supermassereichen Schwarzen Loch an das Intracluster-Medium (ICM), das dünne, heiße Gas zwischen den Galaxien in Galaxienhaufen. Während die Energiemenge, die die Blasen dem ICM zuführen durch die Energieerhaltung bestimmt ist, sind die physikalischen Mechanismen der Kopplung von den Blasen und ICM noch immer unklar. Ein Team von Forschern des Max-Planck-Instituts für Astrophysik (MPA) und der Universität Oxford argumentiert, dass „interne Wellen“ effizient darin sein könnten den Blasen Energie zu entziehen und über einen Großteil des ICM zu verteilen. [mehr]
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Tsunamis und kleine Kräusel: Auswirkungen skalarer Wellen auf das Screening in der Milchstraße

1. Februar 2018
Modifizierte Gravitationsmodelle enthalten oft eine Form von Abschirmung, um sie in unserer unmittelbaren kosmischen Nachbarschaft auf die allgemeine Relativitätstheorie zu reduzieren. Jüngere Studien haben behauptet, dass skalare Wellen aus astrophysikalischen oder kosmologischen Ereignissen die Abschirmung des Sonnensystems erheblich stören, und die bisher praktikablen modifizierten Gravitationsmodelle außer Kraft setzen können. MPA-Wissenschaftler zeigen nun, dass Störungen für physikalisch relevante Systeme tatsächlich vernachlässigbar sind. [mehr]
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Wie schwarze Löcher den Kosmos formen

1. Februar 2018
Astrophysiker aus Heidelberg, Garching und den USA haben neue Erkenntnisse zur Entstehung und Entwicklung von Galaxien erzielt. Sie berechneten den Einfluss schwarzer Löcher auf die Verteilung der Dunklen Materie, die Produktion und Verbreitung schwerer Elemente im Kosmos und den Ursprung der Magnetfelder. Dazu programmierten sie ein neues Simulationsmodell für das Universum und erstellten die bisher umfangreichsten Simulationen dieser Art. Erste Ergebnisse des „IllustrisTNG“ Projekts wurden jetzt in drei Artikeln in der Fachzeitschrift Monthly Notices of the Royal Astronomical Society veröffentlicht. Sie sollen helfen, fundamentale Fragen der Kosmologie zu klären. [mehr]
 
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