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Dr. Hannelore Hämmerle
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MPI für Astrophysik, Garching

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Kippenhahn-Preis 2014 wird an zwei Nachwuchswissenschaftler verliehen

3. August 2015
Beim diesjährigen Sommerfest des MPA gab es viel Grund zum Feiern: mit Richard D’Souza und Marco Selig haben gleich zwei MPA-Nachwuchswissenschaftler herausragende wissenschaftliche Arbeiten geschrieben und erhalten hierfür den Kippenhahn-Preis 2014. Außerdem stellte das Fest auch den krönenden Abschluss der Biermann-Lectures von Isabelle Baraffe da, bei denen sich dieses Jahr alles um Exoplaneten drehte. [mehr]
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Dreidimensionale Computermodelle stützen Neutrinos als Ursache von Supernovaexplosionen

1. August 2015
Neueste Computersimulationen in drei Dimensionen nähern sich einer Antwort auf die jahrzehntealte Frage wie massereiche Sterne als Supernovae explodieren. Bereits Mitte der 1960er Jahre wurde vorgeschlagen, dass Neutrinos dabei eine zentrale Rolle spielen, weil der neu entstehende Neutronenstern im Zentrum eines sterbenden Sterns diese in riesiger Zahl abstrahlt. Doch erst jetzt, mit den stärksten verfügbaren Supercomputern, konnten die Wissenschaftler zeigen, dass dieser neutrinogetriebene Explosionsmechanismus tatsächlich funktioniert. [mehr]
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Wie Sterne aus molekularem Gas entstehen

1. Juli 2015
Die Sternentstehungsrate in Galaxien ändert sich erheblich, sowohl bei verschiedenen Galaxientypen als auch über galaktische Zeitskalen hinweg. MPA-Astronomen haben nun versucht, genauere Einblicke zu erhalten, wie sich das interstellare Medium in unterschiedlichen Galaxien verändert, indem sie das molekulare Gas in einer Vielzahl von Galaxien untersuchten: von Gas-armen, massereichen elliptischen Galaxien bis hin zu irregulären, in denen viele neue Sterne entstehen. Außerdem untersuchten sie auch unterschiedliche Regionen innerhalb der Galaxien, von den Zentren bis hin zu den äußeren Scheiben. Dabei fanden sie heraus, dass die charakteristische Zeit für den Verbrauch des Gases sowohl von der Stärke der lokalen Gravitationskräfte als auch von der Sternentstehungsaktivität in der Galaxie abhängt. [mehr]
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Die großräumige Struktur des Universums wird neu vermessen: die positionsabhängige Zwei-Punkt-Korrelations-Funktion

1. Juni 2015
Beobachtungen der großräumigen Struktur, wie die Himmelsdurchmusterungen von Galaxien, sind eines der wichtigsten Werkzeuge, um unser Universum zu verstehen. Besonders die Untersuchung davon, wie sich die großräumige Struktur auf die Entwicklung von Strukturen auswirkt, kann unser Verständnis der Gravitation und der Physik der Inflation vertiefen. Eine Forschergruppe am MPA hat nun eine neue Methode entwickelt, dieses Signal effizienter aus realen Beobachtungen zu extrahieren. Sie teilen eine Galaxienstudie in unterschiedliche Raumeinheiten, vermessen die Struktur sowie die Umgebung jeder Einheit, und ermitteln dann die Beziehung zwischen den beiden Messungen. So eröffnet diese Methode einen neuen Weg, physikalische Grundlagen kritisch und anhand von echten Beobachtungen zu überprüfen. [mehr]
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Biermann Vorträge - Wie modelliert man einen Exoplaneten

22. Mai 2015
In den diesjährigen Biermann-Lectures wird Professor Isabelle Baraffe von der Universität Exeter über die Modellierung von Planeten außerhalb unseres Sonnensystems sprechen. In ihren Vorträgen wird sie verschiedene Aspekte näher beleuchten, von der inneren Struktur der Exoplaneten bis hin zu ihrer äußeren Atmosphäre. [mehr]
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Was die Röntgenemission von Galaxien und Galaxienhaufen verrät

1. Mai 2015
Durch die Kombination der Daten von 250.000 einzelnen Objekten ist es einem vom MPA geleiteten Wissenschaftlerteam zum ersten Mal gelungen, die Röntgenemission einheitlich für Objekte zu messen, deren Massen von Milchstraßen-ähnlichen Objekten bis hin zu mächtigen Galaxienhaufen reichen. Die Ergebnissen sind überraschen einfach und geben neue Einsichten, wie die gewöhnliche Materie heute im Universum verteilt ist – und wie diese Verteilung durch den Energieeintrag von galaktischen Kernen beeinflusst wird. [mehr]
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Staubige Strukturen in einer weit entfernten Galaxie

9. April 2015
Wissenschaftler des Max-Planck-Institut für Astrophysik (MPA) kombinierten hochauflösende Bilder der ALMA-Teleskope mit einem neuen System zum Entzerren der Bilder einer starken Gravitationslinse, um so das erste detaillierte Abbild einer jungen und entfernten Galaxie zu erhalten, die mehr als 11 Milliarden Lichtjahre von der Erde entfernt ist. Die rekonstruierten Bilder zeigen, dass die Sternentstehung den interstellaren Staub aufheizt und ihn in drei unterschiedlichen Regionen einer größeren Verteilung stark zum Leuchten bringt. Das deutet darauf hin, dass das Objekt eine rotierende Scheibengalaxie sein könnte, die wir von der Seite sehen. [mehr]
 
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