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Dr. Hannelore Hämmerle
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MPI für Astrophysik, Garching

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Staubige Strukturen in einer weit entfernten Galaxie

9. April 2015
Wissenschaftler des Max-Planck-Institut für Astrophysik (MPA) kombinierten hochauflösende Bilder der ALMA-Teleskope mit einem neuen System zum Entzerren der Bilder einer starken Gravitationslinse, um so das erste detaillierte Abbild einer jungen und entfernten Galaxie zu erhalten, die mehr als 11 Milliarden Lichtjahre von der Erde entfernt ist. Die rekonstruierten Bilder zeigen, dass die Sternentstehung den interstellaren Staub aufheizt und ihn in drei unterschiedlichen Regionen einer größeren Verteilung stark zum Leuchten bringt. Das deutet darauf hin, dass das Objekt eine rotierende Scheibengalaxie sein könnte, die wir von der Seite sehen. [mehr]
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Computersimulation zeigt erfolgreiche Sternexplosion in drei Dimensionen

1. April 2015
Massereiche Sterne explodieren am Ende ihres Lebens als Supernova, doch wie genau verläuft die Explosion und welche Rolle spielen ganz unterschiedliche physikalische Prozesse? Zum ersten Mal konnten Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Astrophysik nun eine Sternexplosion vollständig in allen drei Dimensionen mit detaillierter Physik simulieren. Dabei zeigt sich, dass die energiereichen, vom Neutronenstern abgestrahlten Neutrinos wie erwartet die Explosion auslösen, indem sie die Sternmaterie heizen. Turbulente Strömungen unterstützen diesen Prozess und führen zu einer energiereicheren Explosion. [mehr]
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Eiichiro Komatsu mit Hayashi-Chūshirō-Preis ausgezeichnet

25. März 2015
Am 19. März, ehrte die Astronomical Society von Japan MPA-Direktor Eiichiro Komatsu mit dem "Hayashi-Chūshirō-Preis" während der jährlichen Frühjahrstagung an der Universität Osaka. Der Preis wird an Wissenschaftler verliehen, die wichtige Beiträge zu den Bereichen Astronomie und Astrophysik geleistet haben. Der Hayashi-Chūshirō-Preis wurde 1996 gegründet, mit einem Teil des Preisgeldes für den Kyoto-Preis, den Hayashi 1995 erhielt. Komastu ist der 19. Preisträger dieser prestigeträchtigen Auszeichnung. [mehr]
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Das Softwarevermächtnis der Planck-Mission

24. März 2015
Die Planck-Mission zur Vermessung des kosmischen Mikrowellenhintergrundes (CMB) brachte nicht nur unser Verständnis des Universums einen großen Schritt weiter, sie erschuf auch eine Reihe fortschrittlicher Softwaresysteme. Drei miteinander zusammenhängende Software-Pakete, die am Max-Planck-Institut für Astrophysik (MPA) speziell für die Planck-Mission entwickelt wurden, sind jetzt für den Einsatz in weiteren Projekten öffentlich zugänglich: das Basis-Simulationspaket, welches Daten aus künstlichen Himmelsbeobachtungen mit Planck und anderen CMB-Experimenten erzeugen kann, das "ProC" Workflow-System, um Arbeitsabläufe zur wissenschaftlichen Datenanalyse zu planen und durchzuführen, sowie die Datenverwaltungskomponente "DMC", um die Ergebnisse der komplexen Prozesse in Datenbanken zu sichern. [mehr]
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Rashid Sunyaev erhält Zel'dovich-Goldmedaille von der Russischen Akademie der Wissenschaften

20. März 2015
Das Präsidium der Russischen Akademie der Wissenschaften (RAS) beschloss 2015, MPA-Direktor Rashid Sunyaev mit der nach Ya.B. Zel'dovich benannten Goldmedaille auszuzeichnen, für eine Reihe von den Veröffentlichungen über das sehr frühe Universum. Diese enthalten insbesondere Berechnungen über die letzte Streuung der Photonen (als das Universum durchsichtig wurde) und die Schwarzkörperstrahlung, die später als der kosmische Mikrowellenhintergrund beobachtet werden konnte. Die RAS ehrt damit zum ersten Mal einen Wissenschaftler mit dieser Medaille für herausragende Arbeiten auf dem Gebiet der Physik und Astrophysik. Der Preis wurde nach dem sowjetischen Physiker und physikalischen Chemiker Ya B. Zel'dovich benannt, der Rashid Sunyaevs Doktorvater war und mit dem Sunyaev viele Jahre zusammenarbeitete. [mehr]
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Rashid Sunyaev erhält Eddington-Medaille der Royal Astronomical Society

1. März 2015
Die Eddington-Medaille der Royal Astronomical Society geht in diesem Jahr an Professor Rashid Sunyaev, Direktor am Max-Planck-Institut für Astrophysik und Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften. Sie wird für die Einzelleistung eines Wissenschaftlers verliehen, der sich in besonderer Weise um die theoretische Astrophysik verdient gemacht hat. [mehr]
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Eine neue Methode zur Bestimmung der Geschwindigkeit des Gases in Galaxienhaufen aus Röntgenbildern

1. März 2015
Röntgenbeobachtungen liefern detaillierte Informationen über die Dichte und Temperatur des heißen Gases in Galaxienhaufen. Eine weitere wichtige Größe, die auch gemessen werden muss, ist die Gasgeschwindigkeit. Während die derzeitigen Röntgen-Observatorien nicht über die erforderliche Energieauflösung verfügen, um die Geschwindigkeiten direkt zu messen, werden zukünftige Observatorien wie ASTRO-H und ATHENA genau dieses Problem lösen. MPA-Wissenschaftler haben nun in einem internationalen Team gezeigt, dass das Leistungsspektrum des Geschwindigkeitsfeldes schon jetzt direkt aus Röntgenaufnahmen von relaxierten Haufen bestimmt werden kann. Numerische Simulationen bestätigen diese einfache theoretische Idee und eröffnen so eine neue Möglichkeit die Gasgeschwindigkeiten mit bereits vorhandenen Röntgendaten zu sondieren. [mehr]
 
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