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Eiichiro Komatsu zum APS-Fellow ernannt

19. Oktober 2015

In seiner September-Sitzung ernannte die American Physical Society (APS) MPA-Direktor Eiichiro Komatsu zum Fellow. Er erhält diese Auszeichnung für seine herausragenden Beiträge zur Physik, insbesondere für seine Arbeiten bei der Analyse der kosmischen Hintergrundstrahlung und der Physik des frühen Universums.

<p>Eiichiro Komatsu mit einem Modell des WMAP-Satelliten. Dieses Foto wurde an der Fakult&auml;t f&uuml;r Physik an der Princeton University w&auml;hrend der Konferenz zum 50. Jahrestag der Entdeckung des kosmischen Mikrowellenhintergrunds aufgenommen.</p> Bild vergrößern

Eiichiro Komatsu mit einem Modell des WMAP-Satelliten. Dieses Foto wurde an der Fakultät für Physik an der Princeton University während der Konferenz zum 50. Jahrestag der Entdeckung des kosmischen Mikrowellenhintergrunds aufgenommen.

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Die American Physical Society (APS) ist eine gemeinnützige Gesellschaft, das Wissen über Physik in den Vereinigten Staaten und in der ganzen Welt zu fördern und weiterzuverbreiten. Mit mehr als 50.000 Mitgliedern ist sie ein der größten Physiker-Organisation weltweit. APS Fellow zu sein ist eine große Ehre, die nur 0,5% der Mitglieder jedes Jahr erhalten, und bedeutet Anerkennung durch Berufskollegen für außergewöhnliche Beiträge zur Physik. Eiichiro Komatsu wurde von der Abteilung für Astrophysik empfohlen und in der September-Sitzung vom APS-Rat der Repräsentanten für diese Auszeichnung nominiert. Die Begründung lautet: für seinen "bahnbrechenden Einsatz des Bispektrums, um die Physik des frühen Universums zu untersuchen und für seine führende Rolle bei der Analyse der WMAP-Daten."

Die WMAP (Wikinson Microwave Anisotropy Probe) Raumsonde vermaß von 2001 bis 2010 die kosmische Mikrowellenhintergrundstrahlung (CMB). Insbesondere analysierte der Satellit die Temperaturschwankungen in dieser Reliktstrahlung des Urknalls über den gesamten Himmel hinweg. Diese winzigen Dichteschwankungen waren der Ausgangspunkt für alle Strukturen, die wir im Universum heute sehen - sie können aber auch analysiert werden, um mehr über die Physik des frühen Universums zu lernen. Prozesse in den ersten Augenblicken nach dem Urknall, wie beispielsweise die so-genannte "Inflation" prägte dieser Strahlung bestimmte Eigenschaften auf und Eiichiro Komatsu verwendet die mathematische Bispektrum-Methode, um diese nichtlinearen Signaturen zu suchen.

 
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